Im Colearning Lab für 10 bis 15-Jährige stellen wir projektbasiertes Lernen in der Welt der mathematisch-technischen Kompetenzen auf die Bühne. 

Nach den Herbstferien 2022 startet das Colearning Lab im Herzen von Zürich. Hier arbeiten Schüler:innen mit ihren Lehrpersonen an einer nachhaltigen Lernkulturentwicklung.

Im Colearning Lab ermöglichen wir, dass Kinder und Jugendliche ein positives Selbstbild bezüglich MINT-Fächern* entwickeln. Dass «Future Skills» gegenwartsfähig werden. Dass Neugier, Mut und Stolz Lernerfahrungen begleiten. Dass junge Menschen handwerklich-technische Berufe im Hinblick auf ihre Berufswahl entdecken.

Dank einer Förderung der Stadt Zürich ist der Besuch im Colearning Lab im Schuljahr 22/23 kostenlos und richtet sich an Schüler:innen im Alter von 10-15 Jahren.

* MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

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Ein Grossprojekt statt mehrere Kleinprojekte.
Eine interaktive Kunstinstallation als Lernerfahrung – zum Erleben und Teilen. 

Es wird getüftelt, gewirkt, gewerkt, besprochen, geplant, gerechnet, gebaut, verbunden, verworfen, gefeedbackt, probiert, dokumentiert, gefilmt, gefeiert, übergeben.

Schüler:innen einer Klasse arbeiten zusammen über ein ganzes Quartal einen Halbtag pro Woche am «Lauf der Dinge»:

 

Eine grosse technische Herausforderung – der Bau einer interaktiven Kunstinstallation aus Recycling-Material, welche in der eigenen Schule ausgestellt wird.

Ein Grossprojekt als natürlicher Rahmen für Kollaboration, Kommunikation, Kreativität und Projektplanung.

Methodisch lernen die jungen Menschen mit Design Thinking in iterativen Testing-Schlaufen.

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Ideen haben: entdecken, Raum bekommen, motiviert werden.

→ Planen: wissen wie, zeichnen, rechnen, entscheiden.

→ Umsetzen: werkeln, tüftlen, bauen, verbinden.

→ Ergebnis teilen: Wirkung sehen, übergeben, stolz sein.

Übrigens: Egal aus welchem Elternhaus, egal mit welcher Religion oder Nationalität. Egal, ob Mädchen, Junge oder non-binär.

Interaktive Kunstinstallation und Mathematik

Die Arbeit an einer interaktiven Kunstinstallation ermöglicht es, Schüler:innen den Nutzen und die Bedeutung der Mathematik auf zwei Arten aufzuzeigen:

Mathematik als Werkzeug der Ingenieure: Mathematik spielt im Design und im Bau der Installation eine grosse Rolle als Werkzeug. Zum Beispiel, um die Dimensionen der Installation und die Menge an notwendigen Ressourcen zu berechnen, oder um Designelemente aufeinander abzugleichen.

Mathematik als Designinspiration: Es gibt spannende mathematische Konzepte wie zum Beispiel geometrische Symmetrien, Fibonaccizahlen, usw., die durch die Kunstinstallation visualisiert, greifbar und erfahrbar gemacht werden können.


 

Interaktive Kunstinstallation und technische Rollenbilder

Schulter an Schulter mit Fachkräften

Um ein Grossprojekt zu reliaiseren, braucht es mehr als nur eine kleine Laubsäge. Es braucht leistungsstarke, professionelle Werkzeuge und Arbeitsprozesse. Wir laden Techniker:innen, Ingenieur:innen und Handwerker:innen ein, um die Schüler:innen in Werkzeuge und Prozesse einzuführen und sie in deren Implementierung zu unterstützen.

 

Diese vielseitige Arbeit wird es den Schüler:innen nicht nur ermöglichen, bisher verborgene Neigungen, Stärken und Lernfelder kennenzulernen. Sie werden durch die Schulter-an-Schulter-Arbeit mit den Fachkräften auch Einblicke in deren Arbeit und Werdegang erhalten und so auf interaktive Weise positive Rollenbilder entwickeln können.

Ausgerichtet auf den Lehrplan 21 (Auszug)

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… auf der Seitenlinie:

– beleben wir die intrinsische Lernmotivation.
– stärken wir Future Skills und Soft Skills.
– bejahen wir schul- und altersübergreifende Vernetzung.
– fördern wir gemeinsames Wachsen.
– befeuern wir die Entwicklung der Persönlichkeit.
– etablieren wir bewertungsfreies Experimentieren.

Das sagt Melanie Herber, 

Leitung Betreuung Schule Letten, Stadt Zürich

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«Mir gefällt am Grossprojekt "Lauf der Dinge", dass die Lehrpersonen auf Augenhöhe mit den Schüler:innen an einem Projekt arbeiten. Teamwork, Future Skills, Beziehungsgestaltungen und ein erfrischender Zugang zu den MINT-Fächern werden gefördert. Die Erfahrung ausserhalb des Klassenzimmers in einem Colearning Lab zu lernen, ist einzigartig und bereichernd.»

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Interesse? Dann möchten wir dich gerne kennenlernen. 
HIER wird Melissa herausfinden wann.
UND: Erfahre mehr über das Colearning Lab und tausche dich mit Gleichgesinnten und uns aus. 

Zum Beispiel an folgenden Online-Info-Treffen: 

– Dienstag, 23. August, 17-18 Uhr

– Freitag, 2. September, 17-18 Uhr

– Donnerstag, 8. September, 17-18 Uhr

Für einen direkten Austausch kannst du dich gerne zu einem individuellen Gespräch und Augenschein vor Ort anmelden.

Das Colearning Lab wird gefördert von der Stadt Zürich und ist im Schuljahr 22/23 kostenlos. Weitere Akteure tragen zum Gelingen des Colearning Lab bei:
– Danke «Wohnbedarf» für die Raumausstattung!
– Danke der Professur in Education Technology an der Pädagogischen Hochschule Kanton Waadt (HEP Vaud) für die wissenschaftliche Begleitung und Mitgestaltung des Projekt- und Lernrahmens!

Wir sind glücklich und verneigen uns.
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