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Intrinsic-Lernverständnis in Kürze


Der Mensch ist von Natur aus ein lernendes und lernfreudiges Wesen:

wir wollen lernen, können gar nicht nicht lernen.


Intrinsic setzt genau hier an, beim intrinsischen Lernen. Viele Menschen haben den Zugang zu diesem intrinsischen Lernen verloren, weil sie Lernen in Bildungsinstitutionen anders erlebt haben. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind jedoch eindeutig, zahlreiche Praktiker*innen wissen es schon längst, und bei Intrinsic haben wir es erprobt: intrinsisches Lernen funktioniert!


 

Dies macht intrinsisches Lernen aus:


  1. Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit als Basis. Haben die Lernenden die Möglichkeit, ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren, zu stärken, sich als kompetent zu erleben und an Herausforderungen zu wachsen? Können sie aus ihren Erfolgen lernen, wie auch an ihren Fehlern als Anlass zum Lernen und Dranbleiben wachsen?

  2. Verantwortung fürs eigene Lernen übernehmen lernen. Werden die Lernenden in der Autonomie für ihr Lernen gestärkt, können sie selbstständige über Lernziele und -strategien bestimmen, neue Inhalte wählen? Steht das Reflektieren des Erreichten und des eigenen Lernprozesses im Zentrum? Werden Lernfortschritte sichtbargemacht, geteilt und gefeiert?

  3. Lernen als sozialer Prozess. Fühlen sich die Lernenden wohl, sicher und sozial eingebunden, damit sie sich mit anderen austauschen, kooperieren, Feedback erhalten und geben können? Lebt die Lernbegleitung Lernen vor, indem sie sich als selber lernend zeigt? Werden vielfältige Perspektiven und Stimmen als Anlass zur Reflexion und Wachstum genutzt?

  4. Der Mensch als Ganzes lernt. Wird Lernen umfassend verstanden, als "Trans-Formation", die weit über "In-Formation" hinausgeht, also als tiefgreifender Entwicklungs- und Reifeprozess? Setzt der Lernprozess an der intrinsischen Motivation, der Neugier, der Lernfreude an? Fühlen sich die Lernenden in ihrem Lernumfeld wohl und sicher? Werden Emotionen, Sinn-hafte geistige wie körperliche Aktivitäten (Handlung!) anregt? Wird eine breite Palette an Lernerfahrungen angeboten - reale Lernerlebnisse, gezielt angereichert durch zeitgemässe digitale Technologien?

  5. Lernen als hochgradig persönlicher Prozess. Wird an die bisherigen individuellen Erfahrungen angeknüpft? Haben die Inhalte für die Lernenden persönliche Relevanz und Dringlichkeit? Werden die individuellen Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Lernenden berücksichtigt? Werden die Lernenden ermutigt, ihre eigenen Fragen zu stellen und eigenständig nach relevanten Informationen und Erfahrungen zu suchen?

  6. Umfassend lernförderliches Umfeld. Erleben die Lernenden ihr Umfeld in allen Facetten als lernförderlich? Erleben sie alle sich in der Organisation bewegenden Menschen ebenfalls als Lernende? Fördern Räume, Strukturen, Lernsettings-, materialien und -technologien die Lernfreude, unterstützen sie die individuellen wie auch die gemeinsamen, selbstverantworteten Lernprozesse?


 


Es braucht «ein ganzes Dorf» bzw. eine ganze Organisation, um Menschen in ihrem Lernen zu begleiten. Isolierte Aktivitäten und Projekte, auch wenn sie gut gemacht sind, versanden über kurz oder lang, wenn nicht die ganze Organisation in ihrer DNA lernorientiert ist.


Die Entwicklung einer Lernkultur des intrinsischen, selbstverantworteten lebenslanges Lernens sehen wir idealerweise als eigentliche Lernreise angelegt: ausgehend von kleinen lustvollen Experimenten, die geteilt und sukzessive in konzentrischen Kreisen auf die gesamte Organisation ausgeweitet werden. Lernfreude ist ansteckend!






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